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Übersäuerung - das Grundübel aller Erkrankungen

Was ist eine Übersäuerung des Körpers?

Der Säure-Basen-Haushalt hat einen eigenen Messwert –> den pH-Wert.

Dieser kann mit Teststreifen über den Urin geprüft werden. Für jedes Organ und jede Körperflüssigkeit ist ein optimaler pH-Wert vorgesehen. Dieser pH-Wert sollte unbedingt eingehalten werden, denn nur so können die Organe oder Körperflüssigkeiten optimal arbeiten.

 

Ein niedriger pH-Wert weisst auf ein Übermass an Säuren hin und ein hoher pH-Wert weisst dementsprechend auf das überwiegende Vorhandensein von Basen hin.

 

Die moderne Ernährung- und Lebensweise führt automatisch zu einer ungünstigen Verschiebung in den sauren Bereich, weil

  • täglich viel mehr Säuren ein als Basen in den Körper gelangen
  • im Körper viel mehr Säuren als Basen entstehen
  • viel mehr Säuren eintreffen, als wieder ausgeschieden werden können
  • die Säure-Flut den Regelmechanismus des Säure-Basen-Haushaltes überfordert 

Verlagert sich das Verhältnis in die saure Richtung, spricht man von einer Übersäuerung des Körpers.

Wie trägt unsere heutige Ernährungs- und Lebensweise zur Übersäuerung bei?

In der heutigen Zeit greifen wir aus Zeitmangel schnell mal zu Fertiggerichten oder Fastfood. Unsere Ernährung ist hauptsächlich aus industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln zusammengesetzt.

 

Verarbeitete Nahrungsmittel gehören nun mal nicht zu einer natürlichen Ernährung des Menschen. Daher führt diese Ernährung zu einer übermässigen Säurebildung. Der Organismus wird mit Toxinen überhäuft.

 

Auch Alkohol und Kaffee gehören zu den Säurebildnern. Dabei geht es nicht darum, dass sie sauer sind oder sauer schmecken, sondern das unser Körper sie bei der Verdauung in Säure umwandelt.

 

Die heutige Ernährung, die in der Regel säureüberschüssig und gleichzeitig vitalstoffarm ist, besteht zum größten Teil aus

  • verarbeiteten Getreideprodukten (Back- und Teigwaren)
  • verarbeiteten Fetten und Ölen (künstlich gehärtet, raffiniert…)
  • Zucker und/oder gezuckerten Snacks/Gerichten/Getränken
  • verarbeiteten tierischen Produkten
  • Fleisch- und Wurstwaren
  • Milchprodukte aus pasteurisierter und homogenisierter Milch
  • Fertiggerichten, die eine Vielzahl an künstlichen Lebensmittelzusatzstoffen enthalten
  • Geschmacksverstärker
  • Süssstoffe
  • Kochsalz
  • Genussgiften wie
    • Koffein
    • Nikotin
    • Alkohol 

Außerdem begünstigen folgende Faktoren zusätzlich die Säurebildung im Körper:

  • Bewegungsmangel
  • Lichtmangel
  • Schlafmangel
  • Mangel an Entspannung
  • Mangel an zwischenmenschlicher Harmonie
  • falsche Atmung
  • Umweltbelastung 
  • konventionell angebauten Lebensmitteln
  • Leitungswasser als Trinkwasser
  • Haushaltsreinigern
  • Wohntextilien und Baumaterial
  • Chemikalienbelastung aus herkömmlichen Pflegeprodukten und Kosmetika
  • Medikamente etc.

Was sind die ersten Anzeichen einer Übersäuerung?

Sie kennen es bestimmt, wenn Sie wegen einer Routineuntersuchung zum Arzt gehen und er erhöhten Blutdruck feststellt. Das kommt meist ganz überraschend. Sie erzählen ihm dann noch, dass Sie schlecht schlafen und tagsüber rasch ermüden. 

 

Dies sind alles erste Anzeichen für eine Übersäuerung.

 

Folgende Faktoren können ebenfalls auf eine Übersäuerung hinweisen:

  • schnelle Ermüdung
  • erhöhter Blutdruck
  • erhöhter Blutzuckerspiegel
  • Anfälligkeit für Entzündungen
  • Schlafstörung, nicht durchschlafen können
  • Stimmungsschwankungen

Was, wenn ich nichts dagegen unternehme?

Wenn Sie nichts unternehmen und die Übersäuerung jahrelang bestehen bleibt, können sich folgende Gesundheitsprobleme ergeben:

  • Abgespanntheit
  • Allergien
  • Bindegewebsschwäche
  • Bluthochdruck
  • Cellulite, Besenreiser
  • Depressionen
  • Durchblutungsstörungen
  • Entzündungen
  • Erschöpfung
  • Gicht
  • Haarausfall
  • Hautprobleme
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • innere Unruhe
  • Konzentrationsstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Nervosität, die Sie sich nicht erklären können
  • Osteoporose
  • rheumatische Erkrankungen
  • Schwitzen
  • Übergewicht
  • Verdauungsstörungen

Was also tun?

Der Gegenpart zur Übersäuerung ist die ENTsäuerung, verbunden mit einer gesunden Ernährung- und Lebensweise. 

 

Diese kann dem Körper helfen, wieder zu Kraft, Energie und Gesundheit zurück zu finden.

 

Die Entsäuerung ist eine Kombination aus verschiedenen Massnahmen und sollte dauert mindestens 3 Monate.

 

Danach sollten Sie aber nicht in alte Gewohnheiten zurück fallen, sondern die nun erfahrene gesunde Ernährung- und Lebensweise beibehalten.

 

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